Wie setzen Sie Ziele, die sich wirklich erreichen lassen?
Beginnen Sie mit einer Ausgangsmessung: Betreiben Sie den Service sechs bis zwölf Wochen, messen Sie alles und setzen Sie dann Ziele. Ziele vor dem Start sind Schätzungen, und eine verfehlte Schätzung beschädigt auf beiden Seiten das Vertrauen.
Denken Sie daran, dass schnellere Antworten mehr Personal brauchen. Ein strengerer Servicelevel ist ebenso eine Kosten- wie eine Qualitätsentscheidung; vereinbaren Sie Ziele und Personaleinsatz daher gemeinsam.
Welche Messregeln sollten schriftlich festgehalten werden?
- Welche Systemdaten gelten, wenn Zahlen voneinander abweichen
- Ob Kontakte, die in den ersten Sekunden abbrechen, ausgeschlossen werden
- Ob Antwortziele in Kalenderzeit oder Geschäftszeit laufen
- Über welchen Zeitraum jedes Ziel gemessen wird: Intervall, Tag, Woche oder Monat
- Wie Ausfälle Ihrer eigenen Systeme behandelt werden
Wie sollte Qualität gemessen werden?
Nutzen Sie eine gemeinsame Qualitätsvorlage mit wenigen gewichteten Kriterien wie Richtigkeit, Lösung, Tonalität und Prozesstreue. Vereinbaren Sie die Stichprobe pro Agent und Woche und führen Sie Kalibrierungssitzungen durch, in denen beide Teams dieselben Gespräche bewerten, bis die Werte übereinstimmen.
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Wie sollte das Reporting aussehen?
- Täglich: Volumen, Servicelevel und Rückstand für die operative Leitung
- Wöchentlich: KPIs gegen Ziel, QA-Ergebnisse, häufigste Kontaktgründe, Maßnahmen
- Monatlich: Trends, SLA-Erfüllung, Personaleinsatz und Verbesserungsplan
- Quartalsweise: Business Review zu Zielen, Umfang und Roadmap
Was gehört in die Ausstiegsbedingungen?
Vereinbaren Sie die Kündigungsfrist, einen Plan für den Wissenstransfer, Rückgabe oder Löschung Ihrer Daten und das Eigentum an Abläufen, Textbausteinen und Wissensartikeln, die das Team erstellt hat. Klare Ausstiegsbedingungen erleichtern die Entscheidung, weil ein Wechsel nie zur Falle wird.